Reduzierung des Nachbarschaftsverkehrs
Der Verkehr in Wohngebieten ist in Longmont und den meisten anderen Gemeinden des Landes ein großes Problem. Das Neighborhood Traffic Mitigation Program wurde entwickelt, um die Einwohner bei der Zusammenarbeit mit der Stadt zu unterstützen und Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsbelastungen umzusetzen.
Die Lösung von Verkehrsproblemen in Wohngebieten ist nicht so einfach, wie es scheint. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven und Anliegen, die die Umsetzung von Lösungen erschweren. Verkehrssicherheit, Einsatzkräfte, Verkehrsumleitung, Radverkehr, Parken und Fußgängersicherheit sind nur einige der vielen Aspekte, die bei der Entwicklung und Umsetzung eines Plans zur Verkehrsreduzierung in Wohngebieten berücksichtigt werden müssen.
Das Neighborhood Traffic Mitigation Program wurde von Mitarbeitern der Stadt in Zusammenarbeit mit einem Anwohnerausschuss entwickelt und im November 2006 vom Stadtrat angenommen. Es handelt sich um einen Mechanismus, mit dem Anwohner an der Linderung von Verkehrsproblemen in ihren eigenen Vierteln beteiligt werden können.
Das Programm zur Verkehrsminderung in Wohngebieten umfasst Strategien auf zwei Ebenen.
Strategien der Stufe 1 Die Initiative kann von jedem Anwohner initiiert werden und umfasst nicht-invasive Maßnahmen zur Verkehrsbeeinträchtigung wie Rasenschilder mit der Aufschrift „Langsam fahren in unserer Nachbarschaft“, gezielte Polizeistreifen, von Anwohnern initiierte Radarstreifen in der Nachbarschaft, Radar-Geschwindigkeitsanhänger und gegebenenfalls Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder. Stufe 1 kann auch invasivere Maßnahmen wie Abbiegeverbote, Parkänderungen, Straßenmarkierungen und die Umwandlung von Zweibahnstraßen in Einbahnstraßen umfassen. Dauerhafte Anträge können Petitionen und/oder Abstimmungen erfordern.
Level 2 Strategien sind invasiver und auf Straßen mit mindestens 750 Fahrzeugen pro Tag beschränkt. Strategien der Stufe 2 umfassen verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Mittelstreifen, Kreisverkehre, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Einschnürungen (eine schräge Verengung der Fahrbahn und Verbreiterung des Bürgersteigs). Bevor diese Maßnahmen umgesetzt werden, sind eine Petition und eine Abstimmung in der Nachbarschaft erforderlich.
Der Programmplan ist im PDF-Format verfügbar. Der Download dieser großen Dateien kann länger dauern.
- Programm zur Verkehrsminderung in Wohngebieten – Bericht (PDF, 2 MB)
- Programm zur Verkehrsminderung in Wohngebieten – Anhänge (PDF, 2 MB)
- Antrag auf Entlastung des Nachbarschaftsverkehrs (PDF, 650 KB)
Bitte senden Sie eine E-Mail an Verkehrstechnik Bei Fragen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Ausgefüllte Bewerbungen können Sie auch an diese E-Mail-Adresse senden.