Michael Whitmore kehrt zurück; Alles Gute zum Geburtstag, Shakespeare! – Stadt Longmont Direkt zum Inhalt

Michael Whitmore kehrt zurück; Alles Gute zum Geburtstag, Shakespeare!

rote Feder auf schwarzem Hintergrund mit dem in goldener Kursivschrift geschriebenen Namen Shakespeare.

Letztes Jahr begrüßte die Bibliothek Michael Witmore zu seinem Vortrag „Digitales Pergament: Der Beginn des digitalen finsteren Zeitalters“. Die Veranstaltung war ausverkauft, und die Teilnehmer sprachen noch Wochen später darüber.

Wir freuen uns sehr, ihn Ende des Monats wieder bei uns begrüßen zu dürfen, um tief in eine weitere seiner Leidenschaften einzutauchen: das Verständnis von William Shakespeare.

 

Seien Sie dabei bei einem faszinierenden Vortrag am 23. April (Shakespeares Geburtstag!) mit dem Titel „Wenn“, „und“ und „aber“: Shakespeare mit drei Wörtern verstehen – mit Michael Witmore. Anmeldung erforderlich.

 

Im Jahr 1623 veröffentlichten zwei Freunde William Shakespeares, John Heminges und Henry Condell, 36 seiner Stücke in einem einzigen Buch, das heute als First Folio bekannt ist. Das Buch erschien nach Shakespeares Tod und ordnete die Stücke in drei Gruppen: Komödien, Historien und Tragödien.

 

Für Literaturwissenschaftler, die Computer zur Analyse nutzen, ist diese einfache Sortierung hilfreich. Heminges und Condell kannten Shakespeare gut, da sie in seiner Theatergruppe spielten; ihre Gruppierungen können daher als verlässlicher Ausgangspunkt dienen.

 

In seinem Vortrag zeigt Michael Witmore, wie Computer anhand von nur drei sehr häufigen Wörtern – „wenn“, „und“ und „aber“ – zwei der drei Arten von Shakespeare-Stücken identifizieren können. Die Analyse dieser Muster hilft zu verstehen, wie Shakespeare seine Komödien und Historiendramen strukturierte. Der Vortrag geht außerdem auf eine grundlegendere Frage ein: Was gilt in den Geisteswissenschaften als Wissen?

 

Über Michael Witmore

Michael Witmore, seit 2024 Einwohner von Longmont, ist Shakespeare- und Rhetorikwissenschaftler, Digital Humanist und ehemaliger Direktor einer Bibliothek und Kulturinstitution. Von 2011 bis Juni 2024 leitete er die Folger Shakespeare Library in Washington, D.C., wo er die Konzeption und den Abschluss der vierjährigen, 81.5 Millionen Dollar teuren Renovierung verantwortete. Heute berät er zu digitaler Archivierung und kultureller Zugänglichkeit.