Kreuzung CO 119 und Hover
Die Stadt Longmont gab 2018 eine Studie zum südwestlichen Teil ihres Hauptstraßennetzes in Auftrag. Das wichtigste Ergebnis dieser Studie war, dass die Kreuzung von CO 119 und Hover Street den zukünftigen Bedürfnissen des Verkehrsaufkommens nach Berücksichtigung des prognostizierten Wachstums nicht gerecht wird. Die Stadt Longmont beantragte gemeinsam mit dem Colorado Department of Transportation (CDOT) und Boulder County Fördermittel aus dem Bundesprogramm RAISE, um die Sicherheit und Mobilität entlang des gesamten CO 119-Korridors zu verbessern. Dazu gehört auch die proaktive Optimierung dieser wichtigen Kreuzung, die als Tor zwischen Longmont und Boulder County fungiert.
Ziel des Projekts Hover St und CO119 ist der Umbau der bestehenden Kreuzung, um Verkehrsverzögerungen zu reduzieren, Emissionen zu senken und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern.
Die Mitarbeiter der Stadt Longmont haben bei der Entwicklung dieses Projekts eng mit dem CDOT-Planungsteam zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass die Projektdetails mit den städtischen Verkehrszielen übereinstimmen, wie z. B. der Förderung der Vision Zero-Ziele der Stadt, der Bereitstellung zusätzlicher Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer sowie der Schaffung eines einladenden Eingangsbereichs nach Longmont.
Sicherheit
Durch die Beseitigung von mehr als 20 Konfliktpunkten zwischen Fahrzeugen und die Verkürzung von Fußgängerüberwegen können Unfälle um 40-50 % reduziert werden.
Wirkungsgrad
Eine Reduzierung der Verzögerungen im Berufsverkehr um etwa 50 %, sodass die Fahrer weniger Zeit im Leerlauf verbringen und die Kreuzung ohne mehrere Ampelphasen passieren können.
Arbeitsumfeld
Es wird eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 28 % geben, gleichzeitig wird die Vernetzung von Fußgängern und Wanderwegen verbessert.
Häufig gestellte Fragen
Das Projekt CO 119 & Hover Street stellt eine bedeutende Verbesserung einer der verkehrsreichsten Kreuzungen Longmonts dar. Durch den Bau einer neuen westwärts führenden Überführung und die Umgestaltung der Kreuzung für einen flüssigeren und besser vorhersehbaren Verkehrsfluss werden die Verkehrssicherheit erhöht, Staus reduziert und die Umweltbelastung verringert.
An der Kreuzung kommt es derzeit zu erheblichen Verzögerungen, Sicherheitsrisiken und häufigen Unfällen. Ohne Verbesserungen könnten die Staus während der Hauptverkehrszeiten zu Verzögerungen von mehr als fünf Minuten pro Fahrt führen. Die neue Planung behebt diese Probleme, bevor sie sich verschärfen.
Das Projekt beseitigt bis zu 21 potenzielle Unfallstellen und fügt geschützte Linksabbiegespuren hinzu, wodurch die Gesamtzahl der Unfälle um fast 50 % reduziert wird. Die Überquerungswege für Fußgänger sind um 75 % kürzer, und die bessere Sicht sowie die eingerichteten Warte- und Schutzbereiche erhöhen die allgemeine Sicherheit.
Die durchschnittlichen Verzögerungen sinken um etwa 50 %. Intelligente Ampeln priorisieren die am stärksten frequentierte Verkehrsrichtung – die CO 119 in Richtung Osten zur Hover in Richtung Norden – und helfen den Fahrern so, die Straße mit weniger Stopps und kürzeren Wartezeiten zu passieren.
Durch weniger Leerlauf und einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss werden die Treibhausgasemissionen um 28 % gesenkt. Neue Fuß- und Radwegeverbindungen fördern das Zufußgehen und Radfahren.
Ein vollständiger Autobahnknotenpunkt wäre deutlich teurer, würde wesentlich mehr Platz benötigen und nur begrenzten zusätzlichen Nutzen bringen. Die westliche Überführung ist eine gezielte, kosteneffiziente Lösung, die die Auswirkungen auf die Anwohner minimiert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert.
Nein. Alle Zufahrten zu den Geschäften bleiben während und nach den Bauarbeiten geöffnet, es kommt zu keinem Verlust von Parkplätzen.
Der Entwurf umfasst eine dreifeldrige Brücke, die offen und einladend wirkt. CDOT und die Stadt Longmont prüfen derzeit optische Aufwertungsmöglichkeiten, um sie zu einem markanten Eingangstor zu machen.
Die Überquerungen werden deutlich kürzer und sicherer. Das Projekt schließt an das Wegenetz von Longmont an und ergänzt die Fußgängerüberwege um Blinklichter und zusätzliche Beleuchtung für bessere Sichtbarkeit. Der Bau des Radwegs und die weiteren Verbesserungen an der Kreuzung Hover sowie die zusätzliche Wegweiserbeschilderung erleichtern Fußgängern und Radfahrern die sichere Navigation in diesem Bereich.
Die Bauzeitpläne werden derzeit finalisiert. Die Arbeiten werden so geplant, dass Verkehrsbehinderungen minimiert und die Zufahrt zu den Geschäften während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.
Das Verkehrsministerium von Colorado leitet die Bemühungen in Zusammenarbeit mit den Städten Longmont und Boulder, Boulder County, RTD und vielen anderen.
Aktualisierungen werden verfügbar sein über Webseite des CDOT-Projekts CO 119: Sicherheit, Mobilität und Radwegverbesserungen und zukünftige Online-Präsentationen. Anwohner und Unternehmen werden ermutigt, im Laufe des Projekts Feedback zu geben.
Nein, Studien haben gezeigt, dass die Brücke den Lärm in der Umgebung nicht erhöhen wird.
Das Projekt bietet alternative, sicherere Routen mit verbesserter Beschilderung, um Fußgänger und Radfahrer an ihr Ziel zu bringen.
Das Projekt ist als Teil einer umfassenden Verkehrskorridor-Vision konzipiert, die Boulder, Longmont und weitere angrenzende Gemeinden verbindet und Pendlern alternative Mobilitätsoptionen bietet. Der neue Diagonalradweg ist an seinem nördlichen Ende mit den bestehenden Radwegen in Longmont verbunden. Eine der Haltestellen des Bus-Rapid-Transit-Systems (BRT) befindet sich an der Kreuzung von CO 119 und Hover. Verbesserungen an dieser Kreuzung tragen zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, einem optimierten Verkehrsfluss und einer verbesserten Anbindung bei.